In der frühen Jugend erfreute ich mich dem wohl nie endenden zusammenstecken vieler kleiner Plastik bausteine der Dänischen Spielwaren Firma. Deshalb nie endend, weil man gleich nach dem fertigstellen eines Modells, das nächste anfing zu planen und die dafür benötigten Steine ja in dem gerade fertig gestellten Modell stecken. Mist aber auch, aber der Weg ist ja das Ziel.
Viele Jahre später begann ich zu hinterfragen wer und wie eigentlich die Pläne gemacht sind. Ich wurde im fündig und wunderte mich etwas über riesige Community’s von und für Erwachsenen Menschen die virtuell mit Lego „spielen“. Schöne neue Welt. Siehe da eingescannten Pläne von 1989. Kindheitserinnerungen, super! Nun baute ich viele Nächte, Stunden und Tage virtuell Modelle aus meiner Kindheit nach. Als Software hat mich Leocad am meisten überzeugt. Es gibt noch MlCad, aber für komplexere rotierte zusammenhängende Baustein Gruppen eignet sich meiner Meinung nach Leocad am besten. Die ganzen Teile findet meistens auf den Seiten von Ldraw. Viele sehr seltenen und besondere Steine sind aber nicht offiziell freigebenen oder noch gar nicht vorhanden. Dort muss man improvisieren und selbst konstruieren.Meiste fehlen Aufkleber und Sonderteile aus dem Lego Technik bereich. Auch die großen Figuren habe ich bis heute nicht gefunden.
Das Finale Rendering habe ich mit dem Plugin Vrayforc4d in Cinema4d von Maxon erstellt. Das Depth of Field habe ich diesmal bewusst nicht in der Post erzeugt. Die Shader und Scene werde ich demnächst hier freigeben.